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Eufy E1 – erste Erfahrungen

Da steht er nun schon ein paar Wochen, der Eufymake E1.
Eine coole kleine Kiste, auf die viele Erwartungen gesetzt werden.

Doch wie sieht es in der Praxis aus?

Ich will hier mal über ein paar Erfahrungen erzählen

Der Eufymake E1 wurde groß angekündigt, aber die Lieferung hat fast ein Jahr länger gedauert, als versprochen.

War er das Warten wert?

Ja und nein!

Aufgewacht!

Ein größeres Problem ist das “Aufwachen” nach längerer Standzeit.
In der Software steht das Gerät als Offline und egal, welche Taste man drückt, der Drucker schläft weiter.

Manchmal fängt er nach dem Rumdrücken auf den Tasten (er hat eine unten und eine oben) an, blau zu blinken.
Das bedeutet eigentlich, er lädt ein Update.
Tut er aber nicht. Er tut einfach garnichts.
Da hilft nur Stecker raus, Stecker rein, dann fährt er wieder hoch.
Das wurde mir mittlerweile von einem anderen Eufy-E1-Anwender bestätigt, gleiches Verhalten bei seinem Gerät.

Überhaupt der Energiesparmodus.
Nach 10 Minuten geht die Kiste in Standby und dann ist der nächste Druck ein Glücksspiel. Druckt er? Druckt er nicht? Muss man irgendwelche Tasten drücken?
Mittlerweile habe ich den Standby-Modus komplett deaktiviert.
Das kostet Strom, schont aber die Nerven.

Saufbruder!

Billig in der Anschaffung ist er ja, nur der Unterhalt ist ziemlich teuer.
Mittlerweile bin ich mit der 2. Reinigungskartusche fast durch, bei Weiß ist die 3. Patrone drin, bei Glossy die 2.
Für das Aufwachen aus dem Tiefschlaf will er ein “Inject Ink”.
Der Drucker pumpt im Ruhemodus Reinigungsflüssigkeit in den Druckkopf.
Will man dann wieder drucken, muss man diese Reinigungsflüssigkeit hinausdrücken und zwar mit Tinte!
Das “Tinte einfüllen – Inject Ink” reicht dabei bei weitem nicht aus.
Weiß ist danach immer noch eher milchig und die Drucke sind auf manchen Medien fleckig, weil statt Tinte mit einem Gemisch aus Tinte und einem Rest Reinigungsflüssigkeit gedruckt wird.
1-2 Deep Clean sind nötig, damit die Drucke wieder sauber aus der Maschine kommen.
Das geht massiv ins Geld!

Wolle Zubehör kaufen?

Wer kennt nicht die Rosenverkäufer aus dem Urlaub, die einem Zeug andrehen wollen, das man eigentlich nicht will.
Nun, beim E1 ist es ähnlich.
Der Werbung nach ist die Kiste ziemlich easy und alles läuft automatisch.
In der Praxis schreit er aber nach einiger Zeit nach einem neuen Scraper – einem Gummiwischer für den Druckkopf.
Die kleine Parkstation, auf der der Druckkopf in Druckpausen ruht, die will auch alle paar Wochen ausgetauscht werden. Natürlich darf der Aktivkohlefilter auch nur eine bestimmte Zeit betrieben werden, bevor er nach Austausch verlangt. Zusatzkosten, die so beim Kauf nicht zu erwarten sind.
Mir war das von Anfang an klar, da ich bereits einige UV-Drucker verwende.
Die Teile gibt es regulär im Shop von Eufy zu kaufen, nur darauf hingewiesen wird nur am Rande.
So wird der eine oder die andere überrascht sein, dass man doch ab und zu mal manuell reinigen muss und dass da noch mehr Arbeit drinsteckt, als in der Werbung draufsteht.

Klebematte – Fehlkonstruktion!

Für das Druckbett verkauft Eufy Klebematten.
Die sind Verschleißmaterial, verschmutzen mit der Zeit.
Ich habe mir gleich einen 10er-Pack davon gekauft.
Eigentlich eine simple Plastikmatte mit beidseitiger Klebeschicht.
Beim Auswechseln zieht man die alte Matte ab und legt die neue genau auf das Druckbett.
Die untere Klebeschicht soll am Druckbett haften, die obere soll die Druckobjekte festhalten.
Da kann doch nicht viel Schief gehen?

Doch!
Die Matten sind zu groß!
Fehlkonstruktion!
Die Druckgutaufnahmen sind innen um ca. 0,5-1mm vertieft, die Matten sollten vermutlich in diese Vertiefung passen.
Tun sie aber nicht! Die Matten sind so groß, wie die Druckgutaufnahme.
Dadurch liegen sie am Rand auf und sind nicht durchgehend plan.
Ausserdem sind die Klebeschichten an der Unterseite der Matten nicht bis zum Rand ausgeführt.
Daher haften sie am Rand nicht.
Dadurch stehen die Matten am Rand ca. 1mm hoch!
Teilweise biegen sich die Matten auch noch im Druck und stehen dann 2mm hoch.
Dadurch verschmiert der Druck, oder wird unscharf und das Ergebnis ist für die Tonne.



Die große Mehrheit der Eufy-Nutzer wird das garnicht merken.
Denn wenn man direkt auf dicke Objekte druckt, dann ist das egal.
Den Objekte mit 5-10mm Dicke in der Mitte ausgerichtet, ist es egal, ob der Rand minimal absteht.
Der Laser des Druckers richtet den Druckkopf immer auf die höchste Fläche aus.

Wenn man aber Folien bedruckt, z.B. Klebefolien, oder Wasserschiebefolien, dann ist diese Fehlkonstruktion verheerend! Die Höhenmessung richtet sich nach den Rändern, weil die die höchste Stelle sind.
Der Druckkopf hält 2mm mehr Abstand, als nötig und der Druckjob wird unscharf mit verwischten Rändern um die Objekte.

Üblicherweise gibt es solche verwischten Drucke, wenn irgendwo beispielsweise ein Eck am Papier hochsteht, oder wenn man Objekte mit höherem Rand als der Druckfläche bedruckt. Der Drucker hält dann einen Sicherheitsabstand und druckt unscharf.
Der Abstand zwischen Druckkopf und Medium muss nämlich für sauberen Druck möglichst minimal sein!

Ich habe da einige Zeit mit Suchen verbracht. Wieso ist der Druck auf die Folie schon wieder im Eimer?
Auf meine Magnete und andere Objekte, waren die Drucke immer in Ordnung, aber nicht auf Folie.
Vielleicht Fussel am Druckkopf? Also von Hand mit Schaumstoffstäbchen gereinigt, mit Taschenlampe und Lupe nach Verschmutzungen gesucht. Nichts.

Bis ich bemerkt habe, dass die Druckmatte am Rand leicht hochsteht.
Ein Glattstreichen brachte nichts. Das sah gut aus, aber während des Drucks hob sich die Matte wieder an und der Druck war wieder im Eimer.
Abhilfe: Schere und weg mit dem unbeschichteten Rand!
Seither funktioniert es auch auf dünnen Folien!

Das Druckobjekt muss wirklich penibel glatt sein. Schon 1-2 Millimeter machen hier den Unterschied!

Nützliches Gedöns!

Für Gadgets, wie Einkaufwagen-Münzen mit Werbeaufdruck, ist der Drucker genial.
Die Münzen drucke ich als Schlüsselanhänger im 3D-Druck und dann mit dem E1 Werbung oben drauf (das kann auf Wunsch auch mit Deinem Aufdruck bei mir bestellt werden, frag einfach nach)
Direktdruck auf diverse Teile, Kugelschreiber, Modellbauteile und alle möglichen anderen Dinge, dafür ist der Eufymake E1 schon sehr gut geeignet.
Dabei am besten immer mit der absoluten Ausrichtung arbeiten, die Fotokalibrierung ist Murks.
Das Ding hat eine Weitwinkel-Kamera eingebaut, die von links nach rechts über die Druckfläche gut 2mm Versatz bringt. Unbrauchbar!

Druckgutaufnahmen!

Ich habe einige Druckgutaufnahmen erstellt, die sich in 3D-Druck herstellen lassen.
Damit kann man den E1 perfekt ausrichten und trifft immer genau auf die Zielobjekte.
Meine Druckgutaufnahmen stelle ich zum Download kostenlos auf Makerworld zur Verfügung:


Für Einkaufswagen-Chips:
https://makerworld.com/de/models/2540838-eufymake-e1-jig-holder-for-keychains#profileId-2797335

Universalaufnahme, frei einstellbar:
https://makerworld.com/de/models/2508756-eufymake-e1-universal-jig-universal-grid-pattern#profileId-2758672

Für Kühlschrankmagnete (incl Rohling zum Magnet-Druck in 3D):

https://makerworld.com/de/models/2486516-eufymake-e1-universal-jig-for-magnets-80x52mm#profileId-2731674

und dann einfach über mein Benutzerprofil die anderen Druckgutaufnahmen anschauen.
Viel Spass!

Einfache Ausrichtung!

Die allereinfachste, schnellste und unkomplizierteste Ausrichtung des Druckgutes geht übrigens so:

Kaufe Dir Übertragungsfolien für Textiltransfer.
Die sind leicht klebend, ungefähr so, wie die Druckmatten des Eufy.
Die Folien sind meistens auf Rolle, aber auch als Bogenware erhältlich.
Die Folien sind saubillig – im Vergleich zu den Druckmatten.

Wenn Du etwas drucken willst, dann lege so eine Matte auf die Druckplatte des Eufy.
Klebeschicht nach oben!
Die Folie wird von der Eufy E1 Klebematte gehalten, durch die nach oben zeigende Klebeschicht hält sie Deine Druckobjekte.
Jetzt erstelle im Programm Deiner Wahl Deine Vorlage zum Druck.
Zusätzlich fügst Du den Umriss Deiner Objekte als Linie hinzu, der Umriss muss sich vom restlichen Druck trennen lassen (eigene Ebene!)
Dein Druck und der Umriss müssen am PC natürlich exakt passen, dann funktioniert es auch im Druck.

Exportiere 2 Dateien (PDF oder PNG), achte dabei, dass Du die Seitengröße auswählst und den Export nicht auf die Objekte begrenzt, die beiden Druckdateien sollen ja später exakt aufeinander liegen.
1. Datei: Umrisslinien
2. Datei: der eigentliche Druck
Beide Dateien auf einmal in Eufy-Studio importieren und exakt gleich ausrichten (keine Foto-Ausrichtung – Nullpunktausrichtung!) Am besten auf den unteren Rand – 0/0.

Drucke die Umrisslinien direkt auf die Transferfolie. Eine dünne Linie in schwarz sollte reichen.
Jetzt kannst du Deine Objekte genau auf diese Linien ausrichten.
Lege die Druckobjekte auf die Druckplatte.
Drucke die 2. Datei – Deine Druckobjekte.
Das sollte perfekt passen!
Die Folie lässt sich mehrfach verwenden, danach entsorgen.
Schneller ausrichten geht nicht.

Druckauflösung?! – ein Optimierungsversuch


Angeblich kann die Kiste 1440x1440dpi Druckauflösung.
Mehr Informationen dazu finden sich nicht.
Einstellbar sind in der Software nur die Auflösungen “Normal” und “Hoch”
Welchen Auflösungen das im Druck entspricht, wird nicht erklärt.
Unidirektional, Bidirektional, welches Druckraster verwendet wird, das wird nirgends erwähnt.
Einstellbar ist auch nichts.
Der Eufymake E1 ist ein typisches Consumergerät.
Klick und Druck.

Ein paar erweiterte Einstellungen wären trotzdem schön.

Ich erstelle meine Vorlagen gerne als PDF, weil ich die dann sauber auf den Nullpunkt 0/0 ausrichten kann.
Damit klappt jeder Druck perfekt und wiederholbar.
Die Positionierung einzelner Objekte in der Software ist mir zu mühsam.
Allerdings scheint der Import bei PDF nur mit sehr niedriger Auflösung durchzulaufen.
Schräge Linien sind deutlich abgestuft. Das sind eher 300dpi, also 1440dpi.
Das liegt aber nicht an den PDF, denn die enthalten Vektorgrafiken.
Vektorgrafiken werden auf die Auflösung des Zielgerätes berechnet und haben damit theoretisch beliebig hohe Auflösung.

Als Alternative habe ich in Corel-Draw die Vorlagen als PNG-Dateien exportiert

Hier ein Screenshot des Exportdialoges.
Ich arbeite mit A4-Seiten.
Mit “Export auf Seite beschneiden” wird exakt eine A4-Seite exportiert.
Ansonsten werden nur die Objekte exportiert.
Die Auflösung habe ich auf 1200dpi eingestellt.

1440x1440dpi kann die Kiste angeblich, allerdings bricht der Import einer A4-Seite in 1440dpi mit einer Fehlermeldung ab, die Anzahl der Pixel sei zu groß.
1440dpi geht also nur, wenn man kleinere Objekte stückelt.
Ich will aber mit meinen gewohnten A4-Seiten arbeiten!
Also probiere ich 1200x1200dpi.
Das funktioniert.

Das Druckergebnis wird dadurch erheblich(!) feiner, als aus der PDF-Datei.

Ob 1200dpi die optimale Auflösung ist, oder hier wieder irgendwelche Moiree-Artefakte entstehen, weil die Druckauflösung angeblich 1440dpi hat, kann ich noch nicht beurteilen, dazu müsste ich mit anderen Auflösungen testen.
Evtl. wäre 720dpi besser, weil es im Verhältnis zu 1440dpi besser passt.
Oder je nach Rasterung doch was anderes?

Beim Druck auf Objekte reichen in der Regel 600dpi vollkommen aus.
Vor allem Fotos werden ja sowieso aus den 4 Grundfarben gerastert, wodurch die effektive Auflösung deutlich sinkt.

Meine Vorlagen sind allerdings Vektorgrafiken und die sollten unabhängig von der tatsächlichen Auflösung immer optimal wiedergegeben werden. Die PDF-Importfunktion der Eufy-Software scheint hier tatsächlich begrenzt zu sein.
Daher sollte man PDF nur mit Bedacht verwenden.

SVG wäre noch eine Alternative.
Dabei handelt es sich um ein Vektorformat. Damit wäre also eine verlustfreie Wiedergabe möglich.
Nur leider wird die A4-Seite mit 297x210mm beim Import wiederholt auf 396x280mm aufgebläht.
Der Import scheint hier noch etwas buggy zu sein.
Man muss die Datei nach dem Import wieder auf 297x210mm verkleinern, dann ist es druckbar.

PNG-Bitmaps mit 1440dpi (angebliche Auflösung des Druckers) gehen nicht, weil die maximale Dateigröße auf 12.800×12.800 Pixel begrenzt ist. (Gesamtpixel, nicht dpi!)
Bei A4 wären 1440dpi in eine Richtung 16.838 Pixel (bei 29,7cm einer A4-Seite)
Mit 1200dpi sind es immer noch 14.000 Pixel und eigentlich zu groß, aber da meckert die Software nicht.


Komplexe Seiten gehen über SVG leider nicht, denn die maximale Dateigröße ist auf 5MB begrenzt.
Die Begrenzungen passen eher zu einem Spielzeug, als zu einem Arbeitsgerät.

Anscheinend ist es nicht vorgesehen, die komplette Druckfläche mit nur einer Vorlage zu füllen.
20 Objekte einzeln importiert und von Hand ausgerichtet, das funktioniert.
20 Objekte in hoher Auflösung in einer PDF oder SVG, das funktioniert leider nicht.

Ob am Ende SVG oder PNG besser sind, müssen weitere Tests zeigen.
PDF ist aktuell jedenfalls nicht empfehlenswert, wenn man höchstmögliche Auflösung möchte.


Testdruck im Detail

Das ist mein einfacher Testdruck:
A4-Seite, 6 kleine Testschnipsel, die ich mit allen Druckern (Eco-Solvent, UV, UV-Decalpro) seit Jahren so drucke.
Abgespeichert als PDF. Alle Objekte in Kurven, ausgenommen das Foto und mein Logo, dabei handelt es sich um JPG-Bitmaps mit 600dpi.

So kommt das auf dem Eufymake E1 raus.

Die Flächen sind leicht fleckig. Mit 1-2x DEEP-Clean bekommt man das weg, das kostet aber massiv Tinte.
Ich vermute, da ist immer noch Reiniger im Druckkopf.
Der Drucker füllt den Kopf bei längerem Standby mit Reiniger, damit der nicht eintrocknet.
Was auf den ersten Blick einleuchtend klingt, macht in der Praxis Probleme.
Nur mit viel Tinte bekommt man den Reiniger wieder aus dem Kopf.
Drucken alleine reicht nicht, denn das verdünnt die Mischung nur.
Selbst nach 5 A4-Bögen sind immer noch Flecken im Druck. Erst nach einem Deep-Clean wird es besser.
Die Flecken tauchen allerdings nicht auf allen Oberflächen auf, aber auf Folien sehr deutlich.
Vermutlich liegt es an der glatten Oberfläche.

Die Auflösung ist sehr gut.
Selbst 2-Punkt-Schrift ist noch deutlich erkennbar.
Flächen werden leicht fleckig.
Der Druck ist ziemlich glänzend, obwohl hier kein Glossy verwendet wurde.
Je nach Blickwinkel ändert sich dadurch der Gesamteindruck von “Wow” nach “Naja”.
Bei Weiß sieht man einen ganz leichten schwarzen Rand, das liegt an einem Bug in der Software.

Hier ist noch ein Foto von einem deutlich teureren Drucker zum Vergleich.
Das ist von einem Roland LEC2-330
Die Auflösung ist nicht unbedingt höher, aber der Druck ist erheblich gleichmäßiger.
Man beachte vor allem die Flächen.

Einer meiner Haupt-Kritikpunkte ist ziemlich schwer per Kamera einzufangen, hier ist es einigermaßen gelungen.
Oben/links der Roland LEC2-330, Unten/rechts der Eufymake E1.
Beim Roland sind alle Druckfarben perfekt in gleicher Stärke gedruckt.
Der Eufy druckt die verschiedenen Farben unterschiedlich dick!
Dadurch ergeben sich an den Farbübergängen deutlich sichtbare Strukturen.
Die Farbwiedergabe ist bei Eufy deutlich matter, fast schon fad.



Wenn man die Beiträge der Maker im Internet anschaut, dann werden da Magnete, Tassen, Sticker und sonstige Direktdrucke erstellt. Vor allem werden da meistens Fotos, oder Objekte mit viel Farbe verwendet.
Da mag das kaum auffallen.
Bei filigranen Drucken ist das aber schon ein krasser Unterschied.


Für den Modellbau, wo es auf feinste Details ankommt, da fällt so etwas deutlich auf.
Die Farben passen auch insgesamt und im direkten Vergleich nicht wirklich.

Die Drucke sind von der identischen Vorlage erstellt.
Einziger Unterschied ist der jeweilige Schriftzug zur identifizierung des jeweiligen Druckverfahrens.

Jammern auf hohem Niveau

Bei dem ganzen Gemecker möchte ich aber anmerken, dass das Jammern auf hohem Niveau ist.
Der verglichene Drucker kostet locker 10x soviel.
Für Hobby-Anwender ist der Eufymake E1 ein super Gerät.
Nur die Kosten sollte man nicht aus den Augen verlieren.
Die Wartung ist auch nicht ganz so easy, wie es in der Werbung dargestellt wird.
Wenn man aber erst mal etwas Übung hat, dann macht die Kiste richtig Spass.

Mal eben auf Steine drucken, auf Spiegel, Metallplatten, Modellspielzeug, 3D-Drucke, irgendwelche Objekte, die man irgendwo aufgesammelt hat.
Das macht richtig Laune.

Für die Anwendung im Hobbybereich und die Flexibilität würde ich glatt 5 Sterne vergeben.
Für die Druckkosten eher 2-3 Sterne, das billige Gerät hat hohe Betriebskosten.
Die Druckqualität bekommt abhängig von der Einordnung im Vergleich zu normalen Heimdruckern 4 Sterne, im Vergleich zu gewerblichen UV-Druckern 3 Sterne.

Aktuell gibt es für den Preis allerdings nichts vergleichbares.
Ob sich die Kiste für Deine Anwendung lohnt, kannst Du nur Du selbst entscheiden!

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